newsroom.tech Tipps & Tricks der Woche #1

Wer schon einmal eine Cloud-Infrastruktur aufgebaut hat, weiss wie kompliziert das sein kann. In unserer neuen Kategorie «Tipps & Tricks der Woche» plaudern wir einmal wöchentlich aus dem Nähkästchen. Der Start macht DigitalOcean, oder wie einfach Cloud-Infrastruktur und Dienste sein können.

AWS Cloud Engineer oder Azure Cloud Engineer. Wer mit AWS oder Azure schon mal gearbeitet hat, weiss wieso man dafür eigene Stellenbezeichnungen geschaffen hat. Die angebotenen Services und Konfigurationsmöglichkeiten scheinen endlos und deren Abhängigkeiten noch fast endloser. Beim Start von newsroom.tech musste es schnell gehen (mehr dazu hier). Wir hatten keine Zeit für die endlose Suche nach dem passenden Service in AWS oder Azure. Die Schlussfolgerung: Wir arbeiten mit dem WordPress Droplet auf DigitalOcean.

Einfachheit übertrifft alle Erwartungen

Die Einfachheit übertrifft alle von uns vorher benutzten Cloud-Anbieter um Längen. Richtiges Droplet auswählen, diverse einfache Konfigurationen zu Grösse des Droplets, Location oder Security auswählen und 5 Minuten später hat man per SSH Zugriff darauf. Die Installation der Software auf dem Droplet ist entweder schon gemacht (z.B. MySQL) oder soweit vorbereitet dass man das mit sehr wenig Vorwissen selber schafft (z.B. WordPress).

Mit der Virtual Private Cloud lassen sich bis zu 24 verschiedene Ressourcen zusammenführen, so dass keine Kosten für den Traffic zwischen den Ressourcen anfallen. Man kann somit sehr einfach grössere Kubernetes Cluster, Datenbanken, Load Balancer und alle möglichen Droplets für grössere Web Applikationen erstellen.

Bisher laufen alle unseren neuen Projekte auf DigitalOcean. Von der Entwicklungs- bis zur Produktionsumgebung. Wir sind gespannt, wann wir hier an Grenzen stossen und ebenfalls einen AWS oder Azure Cloud Engineer anstellen werden. Hoffentlich nie ;).

Tomas Huber, CEO newsroom.tech